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Glawischnig, Hans - Jahira

Hans Glawischnig ist gebürtiger Grazer, aber schon seit den 90er-Jahren in der Bostoner und New Yorker Jazzszene aktiv. Seine Kooperationen brachten ihn u. a. mit Paquito D’Rivera, Chick Corea, Ray Barretto, Miguel Zenon und Richie Beirach zusammen. Glawischnigs Einflüsse sind zu gleichen Teilen im Bebop wie in der ungeheuer vielschichtigen Latinszene New Yorks zu verorten.
Der Albumtitel "Jahira" ist ein Akronym, entstanden aus "jazz history roundabout", und soll darauf hinweisen, dass das Trio - mit Saxophonist Samir Zarif und Schlagzeuger Eric Doob - zwar die reiche Geschichte des Jazz verinnerlicht, sich dabei aber ganz für ein im Heute verortetes Spiel entschieden hat.
Wir hören eine reduzierte Struktur ohne Schnickschnack, dabei vielseitiges, intuitives und melodiebetontes Spiel aus dem Bauch heraus. Hans Glawischnig spielt eine Akustikbassgitarre, Saxophonist Samir Zarif wechselt zwischen Tenor- und Sopransaxophon.
Sechs der neun Stücke auf "Jahira" stammen von Glawischnig, die übrigen drei sind Kompositionen von Samir Zarif, Bud Powell und Sam Rivers.
Tracklist:
1. Once I Hesitate
2. Jahira
3. Ballad No. 2
4. Crow Point
5. Calabria
6. Celia
7. Alondra
8. Beatrice
9. Shock Value
Released 2012.
Preis: 20,90 EUR