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Pantillon, Christophe - Paroles de violoncelle

"Mehr als eine Rückkehr zu den Wurzeln stellt der französische Neo-Klassizismus einen liebevoll-kritischen Blick auf die Vergangenheit dar, ein verschmitztes Lächeln, ein schelmisches Einverständnis, Ironie ohne jede Boshaftigkeit." Derart beschreibt der schweizer Cellist Christophe Pantillon den verbindenden Charakter der ansonsten stark kontrastierenden, ab 1945 entstandenen Werke seiner neuen Solo-CD. Angefangen von der Paduana von Arthur Honegger aus dem Jahr 1945, führt der chronologische Bogen über die Étude-Caprice pour un "Tombeau de Chopin" (1949) und die Ghirlarzana (1950) von Jacques Ibert, die Sonate pour violoncelle von Henri Sauguet (1956) und die Suite en Concert des progressiveren André Jolivet (1965) hin zu Henri Dutilleux's 3 Strophes sur le nom de SACHER (1976-1982) und schließlich zu einer Komposition des Jahres 2011 von David Chaillou, Seul - Monologue pour violoncelle.
Christophe Pantillon
Der Cellist Christophe Pantillon ist in Neuchâtel geboren; er stammt aus einer Musikerfamilie Schweizer und amerikanischen Ursprungs. Ersten Violoncello-Unterricht erhielt er in seiner Heimatstadt bei J.-G. Guy und bei Elena Botez in Bern. Anschließend setzte er sein Cello-Studium bei Heinrich Schiff an der Musikakademie in Basel fort. Weitere Studien bei Valentin Erben (Alban Berg-Quartett) an der Hochschule für Musik in Wien und bei Ralph Kirshbaum am Royal Northern College of Music in Manchester sowie Meisterkurse, unter anderem bei Mischa Maisky in Siena, runden seine Ausbildung ab.
Seit seiner frühen Jugend hat Christophe Pantillon sich der Kammermusik gewidmet, im Besonderen zunächst mit seinen beiden Brüdern im "Trio Pantillon". Seit 1992 lebt er in Wien, wo er 1998 das aron-Quartett (Quartet in residence des Arnold Schönberg-Centers Wien) mitbegründet hat. Er ist Solo-Cellist des Wiener Kammerorchesters, Mitglied des Leschetizky-Trios und tritt mit seiner Frau, der Geigerin Klara Flieder, regelmäßig im Duo auf.
Christophe Pantillon hat zahlreiche Kammermusik-CDs eingespielt, von denen etliche mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden sind.
Tracklist:
1. Paduana (für Violoncello solo) (1945) – Arthur Honegger (03:12)
2. Étude - Caprice pour un "Tombeau de Chopin" für Violoncello solo (1949) – Jacques Ibert (10:27)
3. Ghirlarzana für Violoncello solo (1950) - Jacques Ibert (03:02)
4. Sonate für Violoncello (1956) – Henri Sauguet
4.1. 1. Allegro agitato (05:20)
5.2. 2. Andante lento e espressivo (03:47)
6.3. 3. Allegretto scherzando con spirito e risoluto (05:00)
7. Suite en Concert (für Violoncello solo) (1965) – André Jolivet
7.1. 1. Improvisation (03:41)
8.2. 2. Ballade (02:55)
9.3. 3. Air (03:43)
10.4. 4. Sérénade (Fantasque et désinvolte) (03:06)
11.5. 5. Sonate (Véhément) (04:09)
12. 3 Strophes sur le nom de Sacher pour violoncelle seul – Henri Dutillieux
12.1. 1. Un poco indesico (03:40)
13.2. 2. Andante sostenuto (03:14)
14.3. 3. Vivace (02:43)
15. Seul, Monologue pour violoncelle (2011) – David Chailou (11:41)
Released 2013.
Price: 16,90 EUR